• Atlaslogist Claudio Hösl

Mehr bewegen- ja bitte!


Die Deutschen sind regelrechte Bewegungsmuffel. Nur jeder zweite Deutsche bewegt sich genug, um gesund zu bleiben. Dabei können die Folgen schwerwiegend sein. So begünstigt Bewegungsmangel nicht nur die Entstehung von Übergewicht, sondern kann auch das Risiko für Typ-2-Diabetes oder kann sogar Krebs erhöhen.

Um mehr Aktivität in Ihren Alltag zu bringen, muss man aber nicht zwingend Sport treiben. Auch in den Alltag lässt sich ohne viel Aufwand jede Menge Bewegung realisieren, von der die Gesundheit profitieren kann.


Wichtig, Bewegung im Alltag

Sich regelmäßig zu bewegen, ist gut für Körper und Geist. Durch mehr Bewegung im Alltag fühlen wir uns agiler, ausgeglichener und zufriedener.

Langfristig wird es uns auch unsere Gesundheit danken. So ist wissenschaftlich belegt, dass man durch mehr Bewegung Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie einem Herzinfarkt, Bluthochdruck oder einem Schlaganfall vorbeugen kann.

Studien belegen außerdem, dass mehr körperliche Aktivität unser geistiges Leistungsvermögen steigert. Das wirkt sich positiv auf unseren Körper aus.


Definition Bewegung

Unter Bewegung versteht man fast alle körperlichen Aktivitäten. Dabei gilt: Jeder Schritt zählt! Vor allem unsere Alltagsbewegungen werden oft unterschätzt, da viele Menschen davon ausgehen, dass nur Sport den Ausgleich zum Alltag schaffen kann.

Das stimmt so nicht ganz, denn die ganz normalen Bewegungen in unserem Alltag sind eine wichtige Säule für die körperliche und geistige Gesundheit.

Sport treiben ist natürlich trotzdem positiv und gesund.

Neben dem Gehen oder Fahrradfahren zählen auch Staubsaugen und Putzen sowie der Gang zum Briefkasten zur Bewegung.


Bewegungen, die man leicht umsetzen können

Um sich körperlich fit zu halten und positive Effekte für den eigenen Körper und das Wohlbefinden zu erzielen, müssen man nicht zwingend schweißtreibenden Sport treiben. Bereits durch ein paar wenige Veränderungen können man ohne großen Aufwand regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag einplanen.


Hier einige Beispiele:


Besonders effektiv ist es, Bewegung im täglichen Leben, wenn man es Schritt für Schritt angehen. Überprüft man tägliche Routinen und setzt man sich zunächst kleinere Ziele, wie etwa zu Fuß zum Supermarkt oder Briefkasten zu gehen. Nimmt man die Treppen, wo es möglich ist. Das kräftigt die Muskulatur und stärkt gerade bei älteren Menschen das Balance-Gefühl. Wenn man Zeit und Muße hat, kann man das Treppensteigen auch variieren und ab und zu mal zwei Stufen auf einmal nehmen oder – für die Fortgeschrittene – mit geschlossenen Füßen hochspringen.

Eine gute Idee ist es, Verkehrsmittel durch Bewegung zu ersetzen. Stattdessen das Fahrrad nutzen oder einen Spaziergang machen.

Gemeinsam macht Bewegung und Sport mehr Spaß. Anstatt einen Kaffee zu trinken, können man sich zum Beispiel zu einem Spaziergang verabreden und das Treffen mit Freunden ins Fitnessstudio verlegen.





Sitzen ist das neue Rauchen

Laut einer Studie des Instituts für Wirtschaft arbeiten etwa 15 Millionen Menschen in Deutschland in Büros oder Home Office und verbringen gut acht Stunden sitzend am Schreibtisch.

Beim langen Sitzen geht der Stoffwechsel auf Sparflamme. Der Kreislauf läuft auf niedrigster Stufe, der Kalorienverbrauch sinkt ab.

Auch verlangsamt sich die Magendarmtätigkeit, während gleichzeitig die Blutfettwerte ansteigen. Und auch die Durchblutung wird im Sitzen vermindert, vor allem in den Beinen.

Dadurch können Thrombosen entstehen. Der Bewegungsmangel sorgt dann nicht nur für Rückenbeschwerden und verspannte Schultern, sondern erhöht auch das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck oder Herzinfarkt. Dabei steigt das Risiko mit jeder Stunde, die man länger sitzt. Doch was können man tun, um die täglichen Stunden im Sitzen zu minimieren?


Während der Arbeit mehr Bewegen

Auch auf der Arbeit gibt es etliche Möglichkeiten beim Thema Bewegung.


Man kann den Arbeitsweg nutzen, um sich körperlich zu betätigen.

Ist es möglich die Strecke oder einen Teil davon zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen?

Schnell wird man merken, dass man sich bei der Arbeit fitter fühlt, sich besser konzentrieren kann und insgesamt bessere Laune hat.


Frische Luft und Bewegung oder eine kurze Sporteinheit wirken dem gefürchteten Mittagstief entgegen und man kann neue Energie und Motivation tanken.

Wenn möglich, kann man auch ein Telefongespräch mit einem Kunden oder ein Gespräch mit Kollegen mit einem Spaziergang verbinden.


Den Kollegen im Büro persönlich aufsuchen, wenn es die Zeit erlaubt, und bitte auf das bequemere Telefonat verzichten.

Dadurch intensiviert man außerdem die sozialen Kontakte auf der Arbeit. Falls man doch telefonieren muss, kann man das gut im Stehen erledigen.


Um den Kreislauf zwischendurch wieder in Schwung zu bringen, können Sie sich öfter ein Glas Wasser direkt aus der Küche holen (trinken ist generell sehr wichtig), anstelle die Wasserflasche am Arbeitsplatz stehen zu haben.


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