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Herzrasen: Risiken und Gegenmaßnahmen


Herzrasen: Risiken und Gegenmaßnahmen


Herzrasen, auch bekannt als Tachykardie, ist eine häufige Herzrhythmusstörung, bei der das Herz schneller als normal schlägt. Dieses Symptom kann plötzlich auftreten und unterschiedlich starke Auswirkungen auf den Körper und das allgemeine Wohlbefinden haben. In diesem Blogbeitrag gehe ich auf die möglichen Risiken und die wichtigsten Gegenmaßnahmen ein, die man ergreifen kann, um Herzrasen zu vermeiden oder zu behandeln.


Was ist Herzrasen?


Herzrasen wird diagnostiziert, wenn die Herzfrequenz in Ruhe über 100 Schläge pro Minute liegt. Dies kann sowohl durch physiologische als auch pathologische Faktoren verursacht werden. Zu den häufigsten Auslösern gehören Stress, Angst, übermäßiger Koffein- oder Alkoholkonsum, intensive körperliche Anstrengung sowie bestimmte Medikamente. In einigen Fällen kann Herzrasen jedoch auch auf ernsthafte Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinweisen, wie Vorhofflimmern, Herzinsuffizienz oder koronare Herzkrankheit.



Risiken von Herzrasen


  1. Kreislaufprobleme: Eine anhaltend hohe Herzfrequenz kann den Blutfluss im Körper beeinträchtigen und zu Schwindel, Ohnmacht oder sogar Schlaganfällen führen.

  2. Herzschwäche: Ein dauerhaft erhöhter Puls kann das Herz überlasten und langfristig zu Herzinsuffizienz beitragen.

  3. Blutgerinnsel: Insbesondere bei unregelmäßigem Herzschlag, wie beim Vorhofflimmern, besteht ein erhöhtes Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln, die einen Schlaganfall verursachen können.

  4. Plötzlicher Herztod: In seltenen, aber schwerwiegenden Fällen kann unkontrolliertes Herzrasen zu lebensbedrohlichen Zuständen wie Kammerflimmern führen.


Gegenmaßnahmen bei Herzrasen


1. Lebensstil anpassen

Eine der effektivsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Herzrasen ist ein gesunder Lebensstil. Hierzu gehören:


  • Stressmanagement: Techniken wie Meditation, Yoga und Atemübungen können helfen, Stress abzubauen und die Herzfrequenz zu senken.

  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und wenig Koffein und Alkohol kann das Risiko für Herzrasen verringern.

  • Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt das Herz und verbessert die allgemeine Herzgesundheit.




2. Medikamente


In einigen Fällen können Medikamente notwendig sein, um Herzrasen zu kontrollieren. Betablocker, Kalziumkanalblocker und Antiarrhythmika sind gängige Optionen, die von einem Arzt verschrieben werden können. Diese Medikamente helfen, die Herzfrequenz zu senken und den Herzrhythmus zu stabilisieren.


3. Ärztliche Behandlung


Wenn Herzrasen durch eine zugrunde liegende Herzkrankheit verursacht wird, ist eine spezialisierte Behandlung erforderlich. Mögliche Eingriffe umfassen:


  • Katheterablation: Ein minimalinvasiver Eingriff, bei dem die Gewebeareale, die für die unregelmäßigen Herzschläge verantwortlich sind, gezielt zerstört werden.

  • Implantierbare Geräte: In schweren Fällen können Herzschrittmacher oder implantierbare Defibrillatoren eingesetzt werden, um den Herzrhythmus zu regulieren.


4. Sofortmaßnahmen bei akutem Herzrasen


Wenn Sie plötzlich Herzrasen verspüren, gibt es einige Maßnahmen, die Sie sofort ergreifen können, um die Herzfrequenz zu senken:


  • Valsalva-Manöver: Tief einatmen, die Nase zuhalten und versuchen, bei geschlossenem Mund auszuatmen. Dies erhöht den Druck in der Brust und kann den Herzschlag verlangsamen.

  • Kaltwasser: Ein Sprung ins kalte Wasser oder das Waschen des Gesichts mit kaltem Wasser kann das Herz beruhigen.

  • Atemübungen: Langsam und tief atmen kann helfen, die Herzfrequenz zu normalisieren.


Fazit

Herzrasen ist ein Symptom, das ernst genommen werden sollte, besonders wenn es regelmäßig auftritt oder von anderen Symptomen wie Brustschmerzen, Atemnot oder Ohnmacht begleitet wird. Ein gesunder Lebensstil (siehe auch den Blogbeitrag Mikronährstoff), regelmäßige medizinische Kontrollen und das Wissen um sofortige Maßnahmen können helfen, Herzrasen zu kontrollieren und die damit verbundenen Risiken zu minimieren. Bei anhaltenden oder schweren Symptomen ist es jedoch unerlässlich, einen Arzt aufzusuchen, um die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren und entsprechende Behandlungen einzuleiten.


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