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Winterliche Achtsamkeit: Sicher und kraftvoll durch die weiße Pracht

  • Autorenbild: Atlaslogist Claudio Hösl
    Atlaslogist Claudio Hösl
  • 12. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit
Mann mit Schneeschaufel

Der erste Schnee verwandelt unsere Welt oft in eine stille, glitzernde Wunderwelt. Doch für viele von uns bedeutet die weiße Pracht auch eine ganz praktische Verpflichtung: die Schaufel in die Hand zu nehmen und den Gehweg freizumachen. Was oft nur als lästige Pflicht angesehen wird, ist in Wahrheit eine Hochleistungssportart für unseren Körper – und das unter erschwerten Bedingungen.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie wir diese winterliche Aufgabe nicht nur sicher bewältigen, sondern sie vielleicht sogar als Moment der Selbstwahrnehmung nutzen können.


Warum unser Körper im Winter anders reagiert


Vielleicht hast du es schon selbst bemerkt: Wenn wir bei eisigen Temperaturen nach draußen treten, ziehen sich unsere Gefäße zusammen. Das ist ein kluger Schutzmechanismus der Natur, um die Wärme im Körperinneren zu halten. Gleichzeitig steigt dadurch jedoch der Blutdruck leicht an.


Wenn wir nun abrupt mit einer schweren körperlichen Arbeit wie dem Schneeschaufeln beginnen, verlangen wir unserem Herz-Kreislauf-System viel ab. Die Kombination aus Kälte, schwerem Heben und oft auch der inneren Eile ("Ich muss schnell fertig werden, bevor ich zur Arbeit fahre") erzeugt eine Belastung, die wir im Alltag oft unterschätzen. Gesundheit ist kein statischer Zustand, sondern ein lebendiger Prozess – und im Winter braucht dieser Prozess etwas mehr Vorbereitungszeit.


Mann im Schneewald

Auf die leisen Signale hören


Unser Körper kommuniziert ständig mit uns, doch im Stress des Alltags überhören wir ihn oft. Gerade beim Schneeräumen ist es wichtig, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten. Typische Warnsignale, bei denen du sofort eine Pause einlegen oder die Arbeit ganz stoppen solltest, sind:


  • Ein Engegefühl in der Brust: Ein Druck, der sich nicht wie Muskelkater anfühlt, sondern eher wie ein schwerer Stein.

  • Atemnot: Wenn du merkst, dass du nicht mehr tief und ruhig atmen kannst.

  • Plötzlicher Schwindel oder Schweißausbrüche: Ein Zeichen, dass das System überlastet ist.

  • Ein stechender Schmerz im unteren Rücken: Oft ein Zeichen für eine falsche Hebe-Technik.


Solltest du solche Signale spüren, nimm sie ernst. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von hoher Selbstverantwortung, die Schaufel beiseite zu legen.


Prävention durch die richtige Technik


Schneeräumen kann ein wunderbares Training sein, wenn wir es funktional angehen. Hier sind ein paar alltagstaugliche Tipps:


  1. Schieben statt Heben: Versuche, den Schnee so weit wie möglich zur Seite zu schieben. Das schont die Bandscheiben und spart enorme Kraft.

  2. Kleine Portionen: Widerstehe der Versuchung, die Schaufel bis oben hin vollzuladen. Mehrere leichte Gänge sind viel gesünder als drei schwere.

  3. Die Kraft kommt aus den Beinen: Wenn du heben musst, gehe leicht in die Knie und halte den Rücken gerade. Nutze die starken Muskeln deiner Oberschenkel, nicht die empfindliche Lendenwirbelsäule.

  4. Kleide dich im Zwiebelprinzip: Zu warme Kleidung führt zu Hitzestau, zu dünne zu Auskühlung. Mehrere dünne Schichten helfen dem Körper, die Temperatur optimal zu regulieren.


Mann in verscheiden Bergen

Was du heute schon tun kannst: Ein kleiner Impuls


Bevor du das nächste Mal zur Schaufel greifst, nimm dir zwei Minuten Zeit für diesen kleinen "Check-in":


  • Aufwärmen: Kreise deine Schultern ganz sanft für eine Minute. Lockere deine Handgelenke und mache drei tiefe Atemzüge in den Bauchraum. Das signalisiert deinem Körper: "Achtung, es geht gleich los."

  • Trinken: Kalte Luft trocknet uns aus. Trinke ein Glas lauwarmes Wasser oder einen Tee, bevor du rausgehst.

  • Die 10-Minuten-Regel: Setze dir das Ziel, nach 10 Minuten eine bewusste Pause zu machen. Richte dich auf, atme tief ein und schaue kurz in den Winterhimmel.


Ein beruhigender Abschluss


Gesundheit bedeutet nicht, dass wir jede Belastung perfekt meistern müssen. Es bedeutet vielmehr, in gutem Kontakt mit uns selbst zu sein. Wenn du lernst, die Arbeit im Schnee nicht als Kampf gegen die Natur, sondern als bewuste Bewegungseinheit zu sehen, stärkst du nicht nur deinen Körper, sondern auch deine innere Ruhe.


Gehe es heute ruhig an. Die Welt läuft dir nicht davon – auch wenn sie unter einer weißen Decke liegt.

1 Kommentar


nguyenvanhuong1972
16. Jan.

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