Lageanomalien: Selten, aber nicht ungewöhnlich

Liegt das Ungeborene kurz vor der Geburt anders, als mit dem Kopf Richtung Beckenausgang, dann spricht man von einer Lageanomalie.

 

Möglich etwa neben der „normalen“ Schädellage eine Beckenendlage, bei der das Baby mit dem Gesäß nach unten sitzt, eine Querlage und eine Schräglage des Ungeborenen.

 

Solche Lageanomalien sind aber relativ selten: Während ca. 93 Prozent aller Kinder bereits frühzeitig eine Schädellage einnehmen, kommt es bei nur rund 7 Prozent aller Schwangerschaften vor, dass ein ungeborenes Kind falsch liegt.

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Claudio Hösl

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