Motorische Entwicklungsverzögerung

Motorische Störungen (Entwicklungsverzögerungen) bei Kindern sind ein ernst zu nehmendes Problem.

Denn sie können sich nicht nur auf ihre körperliche, sondern auch auf die psychische und soziale Entwicklung auswirken.

Die Motorik, das heißt unsere Bewegungsfertigkeit, hat Bezug auf die meisten menschlichen Tätigkeiten.

Jeder simplen Bewegung liegen komplexe Prozesse im Gehirn zugrunde, die ein genau abgestimmtes Zusammenspiel von bestimmten Muskeln steuern.

Wenn bei Kindern eine Beeinträchtigung in diesem Ablauf vorliegt, spricht man von motorischen Störungen.

Sowohl die Grobmotorik, als auch die Feinmotorik können von den motorischen Störungen betroffen sein. Grobmotorik ist alles, was mit größeren Bewegungsabläufen zu tun hat z.B. laufen, hüpfen, rennen usw., während Feinmotorik die kleinen, filigranen Tätigkeiten bezeichnet, bei denen genaue Kraftdosierung wichtig ist z.B. greifen, malen oder schreiben.